Meine Saisonplanung für 2019 steht

Wie bereits im Vorjahr habe ich mich dazu entschlossen, meine Saisonplanung frühzeitig bekannt zu geben bzw. zu veröffentlichen:

Beginnen möchte ich mit einem Test über die Halbmarathon-Strecke in Kandel im März. Stimmt, auch schon im Vorjahr war ich dort am Start und auch heuer möchte ich wieder versuchen, dort meine Leistungssteigerung durch eine neue persönliche Bestzeit mit Zahlen zu bestätigen.

Auch beim ersten Triathlon des Jahres setze ich auf (alt) bewährtes: Mein erster Start wird Ende Mai in Ingolstadt über die Olympische Distanz erfolgen. Hier werde ich erstmals sehen, wie das Training von meinem neuen Trainer bei mir im „Ernstfall Triathlon“ anschlägt. Aktuell kann ich berichten, dass mir das strukturierte Training mit vielen neuen Impulsen sehr viel Spaß macht – mir aber auch sehr viel abverlangt.

Der Rothsee – Triathlon hat mich auch dieses Jahr „gefangen“. Obwohl in meiner Planung der ersten Saisonhälfte alles der Veranstaltung zwei Wochen später in unmittelbarer Nachbarschaft beim Challenge Roth untergeordnet wird, nutze ich auch dieses Jahr die Möglichkeit, vor meinem Highlight „Frankenluft“ zu schnuppern. Einen Start beim Rothsee – Triathlon kann und möchte ich allen interessierten Athleten hiermit ans Herz legen. Eine schönere Location (alles an einem Ort) und die perfekte und zugleich herzliche und liebevolle Organisation (wird vom örtlichen Triathlonclub organisiert) und begeisterungsfähige Zuschauer tragen allesamt ihren Teil zum Gelingen dieser tollen Veranstaltung bei. Nicht umsonst wurde der Rothsee – Triathlon beim Triathlon Award 2018 mit dem zweiten Platz aller Triathlons (OD) in Deutschland ausgezeichnet – bei meinem persönlichen Ranking über diese Strecke aber immer noch auf Platz eins.

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Sommersportler werden im Winter gemacht. Training und Vorbereitung für den „Solarer Berg“ bei der Challenge Roth 2019…

Das (erste) Saisonhighlight startet dann zwei Wochen später und nur etwa 500 Meter Luftlinie vom Rothsee entfernt am Main – Donau Kanal: Der Challenge Roth. Im Zuge meiner „Vision 2020“ meine erste Langdistanz. Ein weiterer Meilenstein in meiner noch jungen Karriere und ein Wettkampf, welcher mich (trotz aller Schmerzen) durch die emotionalen Erlebnisse und Eindrücke nachhaltig motivieren wird. Es wird der längste Tag in meinem Leben werden und wenn ich Glück, genügend Power und Ausdauer habe, auch einer der schönsten Tage. Bei einer Zuschauerzahl von etwa 260 000 in den letzten Jahren (lt. Polizeiangaben) erübrigt sich die Frage nach der Motivation. Noch nie habe ich mich so auf einen Wettkampf gefreut, aber auch noch nie hatte ich so großen Respekt vor einer anstehenden Aufgabe.

Nach Roth ist die erste Saisonhälfte dann schon abgeschlossen und es gilt primär erst mal den Akku wieder neu zu laden. Auf den Start vier Wochen nach Roth beim Frankfurt City Triathlon wollte ich dennoch nicht verzichten. Obwohl ich mir heute schon bewusst bin, dass es nach einer Langdistanz etwa sechs Wochen Regenerationszeit bedarf, werde ich der Einladung zum Frankfurt City Triathlon folgen und über die Olympische Distanz mein Bestes geben (vielleicht geht es ja besser als erwartet…)

Ab der Regenerationsphase nach Roth wird alles meinem zweiten Saisonhighligt untergeordnet: Der Ironman 70.3 Weltmeisterschaften 2019 in Nizza Anfang September. Hierfür ist ein kompletter Neuaufbau im Training geplant, welchen ich nicht mit weiteren Starts gefährden möchte. Schließlich ist Nizza nicht irgendein Bockwurstrennen, sondern eine Weltmeisterschaft mit Strecken, welche ich bereits kenne und die mir eigentlich entgegen kommen. Ich freu mich.

Nach Nizza ist dann schon wieder „Off Season“ (komisch, war doch erst…) und ein hoffentlich wieder verletzungsfreies Triathlonjahr mit vielen positiven Erlebnissen, Eindrücken, Emotionen und ganz viel Spaß geht zu Ende…

Wenn ich mir abschließend für die anstehenden Aufgaben etwas wünschen darf ist es folgendes:

Jeweils verletzungsfrei und gesund an der Startlinie zu stehen, jeweils gesund durchzukommen und immer mit einem Lächeln die Ziellinie überqueren zu können. Denn eines bin ich mir immerzu bewusst:

Nichts ist selbstverständlich!

Eure

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Jahresrückblick 2018

Es war wirklich wieder ein tolles Jahr für mich. Mit vielen neuen Erfahrungen, Eindrücken und überwältigenden Momenten. Neue Trainingslocations, neue Trainingsstrecken, neue Wettkämpfe und viele neue Bekanntschaften rund um den Sport kamen hinzu.

Happy new 3

2018 war mein erstes Jahr im Pro Team Mohrenwirt. Auch hier konnte ich ausnahmslos positive Erfahrungen sammeln. Ich wurde vom ganzen Team so lieb und nett aufgenommen, wie ich es mir nicht in meinen schönsten Träumen ausgemalt hatte. Apropos Träume: Auch das ging mit meinem Deutschen Meister Titel bei der Elite über die Mitteldistanz in 2018 einer (viel früher als erwartet) in Erfüllung.

Mit meiner Qualifikation im September in Nizza für die WM an gleicher Stelle 2019 in Südfrankreich, konnte ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen kenne ich jetzt bereits die Location bzw. die Strecken und zum anderen habe ich frühzeitig die Quali in der Tasche. Nizza war für mich vom Ganzen drum herum einfach überwältigend und bleibt mir als Superlativ in meiner noch jungen Karriere wohl noch lange in Erinnerung.

Aber nicht nur bei den Triathlons war ich erfolgreich. Auch bei den Laufveranstaltungen, welche ich als schnelle Laufeinheiten in meinen Trainingsalltag integriert hatte, konnte ich fast durchweg positiv abschließen. Bei neun Starts konnte ich acht Mal die Gesamtwertung der Mädels für mich entscheiden.

Wettkämpfe 2018

Mit den Erfolgen und dem damit verbundenen Medialen Interesse wurde ich auch für Sponsoren interessant, welche mich bis dahin wohl so nicht auf dem Schirm hatten. So ist es mir gelungen, für die nächsten Jahre einige neuen Sponsoren zu gewinnen und bestehende Partnerschaften weiter auszubauen. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, wenn die abgelieferte Leistung und das damit verbundene umfangreiche tägliche Training auch auf diesem Wege Wert geschätzt wird. Obwohl ich als Einzelsportlerin unterwegs bin, weiß auch ich zu schätzen, dass mein Erfolg nicht möglich wäre, wenn ich nicht von so vielen Seiten Unterstützung bekommen würde.

Es ist an der Zeit DANKE zu sagen. Nicht nur einmal, sondern mehrmals:

DANKE,

DANKE,

DANKE, dass ich meinen tollen Sport so ausüben kann, wie das zur Zeit der Fall ist.

I am happy!

Ich freue mich bereits jetzt auf die nächste Saison und wünsche Euch allen ein gesundes und tolles Jahr 2019.

Eure

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